Zum Hauptinhalt springen

Bundesrat vertagt Entscheid zum Sparpaket

Rund 4 Milliarden Franken in vier Jahren muss der Bund sparen. Der Verteilkampf zwischen den Bundesräten geht in eine zweite Runde.

Von Doris Kleck
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf äussert sich zum Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungsgesetz am 6. Mai 2015.
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf äussert sich zum Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungsgesetz am 6. Mai 2015.
Lukas Lehmann, Keystone

Die Vorzeichen haben sich innerhalb ­eines Jahres brutal geändert. Im letzten Sommer rechnete der Bund im Finanzplan noch mit Überschüssen von 1,2 Milliarden Franken für das Jahr 2017 und 2,7 Milliarden für 2018. Mittlerweile ist im Bundeshaus Ernüchterung eingekehrt. Die Einnahmen bei der direkten Bundessteuer steigen nicht wie angenommen. Im Gegenteil: Sie sind eingebrochen. Natürliche Personen und Unternehmen lieferten im letzten Jahr 2,1 Milliarden Franken weniger an Steuern ab als budgetiert. Als Gründe dafür gelten Verluste, welche Firmen während der letzten Franken-Hausse eingefahren haben und die erst jetzt nachwirken. Die letzten Steuerreformen zur Entlastung von Unternehmen und Familien. Und der Rückgang bei der Ansiedlung von Firmen. Die genaue Analyse steht allerdings noch aus. Sie wird wohl nächste Woche im Bundesrat diskutiert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen