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Bundesrat will importierte Esswaren auf Glyphosat prüfen

Das Pflanzengift steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Der Bundesrat will nun klären, wie es hierzulande ins Essen gelangen kann. Kritiker fordern mehr.

Der Einsatz von Unkrautvernichtern in der Landwirtschaft ist weit verbreitet. Foto: Yasuyoshi Chiba (AFP)
Der Einsatz von Unkrautvernichtern in der Landwirtschaft ist weit verbreitet. Foto: Yasuyoshi Chiba (AFP)

Am meistverkauften Unkrautvernichter der Welt hat sich eine heftige Debatte entzündet. Seit das Krebsforschergremium der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat letztes Jahr als «wahrscheinlich krebserregend» taxiert hat, streiten Fachleute darüber, wie gefährlich das Mittel ist – auch in der Schweiz, wo jährlich etwa 300 Tonnen versprüht werden. Im Kern geht es ums Vorsorgeprinzip: Gehört ein Wirkstoff verboten, solange nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist, dass er unbedenklich ist? Oder soll er zugelassen bleiben, solange nicht sicher belegt ist, dass er ein Risiko darstellt?

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