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Bundesratsschelte für Calmy-Rey

Die Libyen-Affäre ist für Aussenministerin Calmy-Rey nicht ausgestanden: Bundespräsidentin Leuthard wirft ihr vor, über die Befreiungspläne «unvollständig und zum Teil falsch informiert» zu haben.

Am Ende der zweijährigen Geiselhaft: Max Göldi am 14. Juni mit Aussenministerin Calmy-Rey.
Am Ende der zweijährigen Geiselhaft: Max Göldi am 14. Juni mit Aussenministerin Calmy-Rey.
Steffen Schmidt, Keystone

Max Göldi und Rachmid Hamdani sind wieder zu Hause. Doch innenpolitisch schwelt die Libyen-Affäre weiter. Zwar wollte der Bundesrat an seiner letzten Sitzung einen Schlussstrich ziehen. Aber mit ihrem Aussprachepapier zu den publik gewordenen Befreiungsplänen hat die federführende Micheline Calmy-Rey die Gemüter nicht besänftigt. Stattdessen herrscht Konsternation – gleich vier Bundesräte haben ihrem Ärger in Mitberichten Luft gemacht.

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