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Burkhalters neue AHV-Idee

Ja zu Geld für Frühpension. Aber nur für Leute, die es nötig haben: Sozialminister Didier Burkhalter lanciert eine Rettungsaktion für die 11. AHV-Revision.

Didier Burkhalter lanciert eien Rettungsaktion: Profitieren würden Leute mit mittlerem Einkommen von weniger als 61'560 Franken.
Didier Burkhalter lanciert eien Rettungsaktion: Profitieren würden Leute mit mittlerem Einkommen von weniger als 61'560 Franken.
Keystone

Das Parlament dreht sich bei der 11. AHV-Revision seit Jahren im Kreis. Die Linke will die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 nur akzeptieren, wenn gleichzeitig viel Geld fliesst, um Frühpensionierungen zu subventionieren. SVP und FDP hingegen wollen eine reine Sparvorlage; sie verweisen auf die düsteren Finanzprognosen – irgendwann um das Jahr 2020 sind wegen der Demografie die AHV-Renten nicht mehr gesichert. Um die politische Blockade zu knacken, hat jetzt Sozialminister Didier Burkhalter eine Rettungsaktion lanciert. Im Wissen, dass eine reine Sparvorlage spätestens in der Referendumsabstimmung abstürzen dürfte, hat der Freisinnige der zuständigen Ständeratskommission einen neuen Kompromissvorschlag präsentiert. Im Papier, das dem «Tages-Anzeiger» vorliegt, schlägt Burkhalter eine Lösung für den Rentenvorbezug vor, die gezielt Kleinverdiener unterstützt – also nicht mit der Giesskanne Geld verteilt.

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