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Cannabis-Abgabe: Basel und Zürich wollen es wagen

Die bestehende Rechtssituation sei unbefriedigend, heisst es beim Gesundheitsdepartement Basel-Stadt. Basel und Zürich prüfen deshalb, ob sie Cannabis kontrolliert an Erwachsene abgeben dürfen.

Bei einer Abgabestelle sollen Erwachsene Kleinmengen von Cannabis beziehen können.
Bei einer Abgabestelle sollen Erwachsene Kleinmengen von Cannabis beziehen können.
Keystone

Das Problem zeigt sich vor allem in den grossen Schweizer Agglomerationen: Der Cannabis-Konsum ist eine Tatsache und stagniert auf hohem Niveau, egal wie repressiv die Polizei mit den Kiffern umgeht. Die Städte Basel und Zürich überlegen sich jetzt, in kontrolliertem Rahmen Hanfblüten abzugeben und damit den Schwarzhandel zurückzudrängen sowie Präventionsmassnahmen besser zu verankern. Eveline Bohnenblust, Leiterin der Abteilung Sucht im Gesundheitsdepartement Basel-Stadt: «Das Pilotprojekt einer kontrollierten Abgabe ist auch eine Chance, an Konsumenten heranzukommen, sie auf Risiken des Konsums sowie auf Beratungsangebote aufmerksam zu machen.»

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