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Städte sollen Firmen und Schulen über Kiffer informieren

Legal Cannabis konsumieren – das wollen mehrere Studien testen. Doch jetzt haben die Kritiker einen Haken eingebaut.

Kiffen für die Wissenschaft? Ein befristetes Gesetz soll es möglich machen. Foto: Getty Images
Kiffen für die Wissenschaft? Ein befristetes Gesetz soll es möglich machen. Foto: Getty Images

Würden Sie an einer Studie zu Ihrem Cannabis-Konsum teilnehmen, wenn darüber zwingend auch Ihr Arbeitgeber oder Ihre Schule informiert werden müsste? Wohl nicht. Trotzdem hat sich die Gesundheitskommission des Nationalrats an ihrer letzten Sitzung für eine solche Informationspflicht ausgesprochen.

Mehrere Schweizer Städte, darunter Bern, Basel und Zürich, planen seit längerem Versuche mit der Abgabe von Cannabis mit hohem THC-Gehalt. Dessen Konsum ist in der Schweiz verboten. Am weitesten fortgeschritten war das Projekt in Bern. Konkret hätten die volljährigen Teilnehmer Cannabis über Apotheken in der Stadt kaufen können. Das hätte unter anderem Erkenntnisse über das Konsumverhalten und den Gesundheitszustand der Käufer bringen sollen. Zugelassen worden wären nur Personen, die bereits vorher Cannabis konsumierten. Doch vor zwei Jahren verbot das Bundesamt für Gesundheit den Versuch – weil eine gesetzliche Grundlage fehlt.

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