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Cassis gewinnt die Schlacht gegen Levrat

Nach seiner Wiederwahl kann der Aussenminister aufatmen – auch weil sein Intimfeind bald abdankt.

MeinungAndreas Kunz
Schon kurz nach Cassis’ Amtsantritt blies Levrat zum Halali auf den «Praktikanten». Illustration: Kornel Stadler
Schon kurz nach Cassis’ Amtsantritt blies Levrat zum Halali auf den «Praktikanten». Illustration: Kornel Stadler

Am Ende hat alles nichts genützt: Weder der Angriff der grünen Wahlsieger noch die zahlreichen Indiskretionen aus dem eigenen Departement oder das stetige Trommelfeuer vieler Medien haben Ignazio Cassis aus dem Bundesrat vertrieben.

Das Tessiner Stehaufmännchen darf Aussenminister bleiben und weiter die wichtigen EU-Verhandlungen führen. Zu den grossen Verlierern gehören nicht bloss die Grünen, die für ihre unbeholfene Machtstrategie Lehrgeld zahlten – eine Niederlage war Cassis’ Wiederwahl im Besonderen auch für Christian Levrat, der seit dessen Amtsantritt nichts unversucht gelassen hatte, um den FDP-Bundesrat zu beschädigen, zu desavouieren und teils gar öffentlich lächerlich zu machen.

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