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Cédric Wermuth tritt bei den Nationalratswahlen an

Der erste Schritt auf dem Weg in den Nationalrat ist dem Präsident der Jungsozialisten gelungen: Cédric Wermuth schafft es auf den dritten Listenplatz der SP Aargau. Doch die Kandidatur ist auch ein Risiko.

«Ich bin mir bewusst, dass ich sehr stark polarisiere.»: Juso-Präsident Cédric Wermuth.
«Ich bin mir bewusst, dass ich sehr stark polarisiere.»: Juso-Präsident Cédric Wermuth.

Die SP Aargau geht neben den beiden Bisherigen, Pascale Bruderer und Max Chopard-Acklin, auch mit Cédric Wermuth ins Rennen für die Nationalratswahlen 2011. Dies hat sie am Samstag an ihrem Nominationsparteitag in Aarau entschieden.

Die Nomination Cédric Wermuths auf dem dritten Listenplatz wurde von den 135 Delegierten nicht in Frage gestellt. Es wurden einzig allgemeine Anträge gestellt, die Reihenfolge anders zu gestalten. Sie waren allerdings chancenlos.

Kandidatur ist ein Risiko

Für Wermuth ist die Kandidatur auch ein Risiko. Die Verteidigung des dritten Nationalratssitzes sei eine grosse Verantwortung, sagte der Juso-Präsident und Vizepräsident der SP Schweiz. «Ich bin mir bewusst, dass ich sehr stark polarisiere.» Er will den Sitz der abtretenden Doris Stump verteidigen.

Klar aufgestellt wurde Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer- Wyss. Auch der bisherige Nationalrat Max Chopard-Acklin war unbestritten. Insgesamt wurden auf die 15 Listenplätze neun Männer und sechs Frauen gesetzt.

Bei den Nationalratswahlen im Herbst 2011 habe man sich drei Sitze und mehr zum Ziel gesetzt, sagte Kantonalpräsident Marco Hardmeier. Das Ziel sei ein Wähleranteil von 20 Prozent. 2007 kam die SP auf 17,85 Prozent.

Bruderer lässt Ständeratskandidatur offen

Bei den Ständeratswahlen wird erwartet, dass die SP Aargau Pascale Bruderer-Wyss ins Rennen schickt. Die Partei wird darüber jedoch erst im Februar befinden. Bruderer-Wyss sagte am Samstag, dass sie selbst nicht vor Ende Jahr darüber entscheiden werde.

Bei der SVP tritt Nationalrat Ulrich Giezendanner für den Ständerat an, für die FDP die bisherige Christine Egerszegi.

SDA/ske

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