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Jetzt sollen Sie auf Konsum verzichten – findet Bern

Propaganda für die Initiative «Grüne Wirtschaft»? Den Verdacht hegen SVP und FDP. Schuld? Der Direktor des Bundesamts für Umwelt.

Wasser statt Wein! Eine Frau kauft Flaschen im Supermarkt. (Archiv)
Wasser statt Wein! Eine Frau kauft Flaschen im Supermarkt. (Archiv)
Keystone

Eine Frau steckt in einer grünen Zwangsjacke. Mit diesem Sujet bekämpfen die Bürgerlichen die Volksinitiative «Grüne Wirtschaft». Sie warnen, ein Ja des Stimmvolks am 25. September werde einschneidende Einschränkungen zur Folge haben: nur noch kalt duschen, fleischlos essen oder die Ferien daheim verbringen. Nun sehen die Bürgerlichen ihre ärgsten Befürchtungen zusätzlich befeuert – durch einen Chefbeamten. Marc Chardonnens, seit April Direktor des Bundesamts für Umwelt (Bafu), fordert: «Wir müssen (...) unseren Konsum mässigen.» Und weiter: «Unsere Gesellschaften müssen sich getrauen, nach dem Sinn des Konsums zu fragen.» Veröffentlicht hat diese Aussagen das Bafu auf seiner Website.

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