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«Contis Rücktritt wird zum Massstab werden»

Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (SP, BL) bedauert den Entscheid des Basler Gesundheitsdirektors Carlo Conti. Und warnt vor dem Wildwuchs von Verordnungen über Nebenentschädigungen.

Erklärte vor dem Hintergrund finanzieller Unkorrektheiten seinen Rücktritt: Carlo Conti, Gesundheitsdirektor des Kantons Basel-Stadt. (Archivbild 2009)
Erklärte vor dem Hintergrund finanzieller Unkorrektheiten seinen Rücktritt: Carlo Conti, Gesundheitsdirektor des Kantons Basel-Stadt. (Archivbild 2009)
Peter Klaunzer, Keystone

Hat Carlo Conti mit seinem Rücktritt richtig reagiert?

Es ist bemerkenswert, der Schritt hat mich sehr überrascht. Herr Conti reagiert konsequent, aber ich kann nicht beurteilen, ob sein Rücktritt materiell angemessen war. Sicher ist, dass er zum Massstab werden wird. Für die Nordwestschweiz bedeutet sein Rücktritt aber eine Schwächung auf bundespolitischer Ebene. Herr Conti hat mit seinen pointierten Auftritten und als Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren eine wichtige Stellung. Er hat sich für eine gute Zusammenarbeit von Bund und Kantonen in der Gesundheitsversorgung für alle eingesetzt.

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