Coronavirus: Keine endgültige Entwarnung im Uni Spital Basel

Der Verdachtsfall von Dienstag kann das Basler Spital zwar entkräften. Es ist aber bereits ein neuer Patient eingeliefert worden, der in Verdacht auf das Coronavirus steht.

In Basel soll es einen dritten Verdachtsfall auf das Coronavirus geben.

In Basel soll es einen dritten Verdachtsfall auf das Coronavirus geben. Bild: Manuela Vonwiller

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Am Mittwoch bestätigte das Universitätsspital Basel einen dritten Verdachtsfall auf das Coronavirus. Während der Fall von Dienstag am Mittwochmorgen zwar widerlegt werden konnte, sei bereits ein neuer Patient in Verdacht auf das gefährliche Virus eingeliefert worden.

Das Spital habe restriktive Richtlinien entwickelt, sagt Andreas Widmer, stellvertretender Chefarzt, am Dienstag gegenüber Telebasel. «Wir haben maximale Schutzmassnahmen gefordert.»

Bisher gibt es in der Schweiz keine bestätigte Infektion mit dem neuen Coronavirus. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Montag auf Anfrage mit.

In der Schweiz sind bislang rund 50 Verdachtsfälle auf das Coronavirus abgeklärt worden. Alle Tests fielen negativ aus. Bei diesen Fällen könne auch die saisonale Grippe Ursache sein, sagte BAG-Sprecher Daniel Dauwalder. Es sei an Ärzten und Spitälern, abzuklären, ob eine Patientin oder ein Patient mit Grippesymptomen auf das neue Virus getestet werden müsse.

Ausschlaggebend dafür sei, ob die Person in China und speziell in Wuhan gewesen sei oder ob sie Kontakte mit Personen aus China gehabt habe, führte Dauwalder dazu aus. Ebenfalls die Ärzten müssten entscheiden, ob die Person in Quarantäne genommen werde und ob auch Angehörige untersucht werden müssten.

(bwi)

Erstellt: 29.01.2020, 11:27 Uhr

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