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CVP bleibt auf ihrer Ehe-Definition sitzen

Die Partei scheitert im Ständerat beim Versuch, die eigene Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe zu entschärfen.

Problematische Ehe-Definition: Die Hälfte der CVPler im Ständerat enthielt sich der Stimme.
Problematische Ehe-Definition: Die Hälfte der CVPler im Ständerat enthielt sich der Stimme.
Esteban Felix, Keystone

Es fehlte nicht viel, und die CVP hätte sich im Bundeshaus die nächste grössere Blamage eingehandelt. Weil sich die Diskussionen um die CVP-Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe in den vergangenen Wochen immer weniger um die Heiratsstrafe und immer mehr um die in der Initiative verankerte Ehe-Definition als Verbindung von Mann und Frau gedreht hatten, reagierte die Parteispitze und kündigte an, im Ständerat einen Antrag gegen die eigene Initiative einzureichen. Noch am Dienstagnachmittag sah es allerdings nicht danach aus, als ob sich die Fraktion der Parteileitung fügen mochte: Ein Entscheid zu einem Antrag kam nicht zustande, wie die «Aargauer Zeitung» berichtete.

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