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Cyberangriffe aus Moskau

Hinter einem Datenklau beim staatseigenen Schweizer Rüstungskonzern Ruag werden russische Hacker in Staatsdiensten vermutet.

Wer hat die Ruag-Geheimnisse entwendet? Fertigung einer Schutzhülle für Satelliten in Emmen.
Wer hat die Ruag-Geheimnisse entwendet? Fertigung einer Schutzhülle für Satelliten in Emmen.
Michael Buholzer, Reuters
Der NDB hatte bemerkt, dass es seit längerem Attacken auf die Server von Ruag gegeben hatte. Rundgang bei Ruag Space.
Der NDB hatte bemerkt, dass es seit längerem Attacken auf die Server von Ruag gegeben hatte. Rundgang bei Ruag Space.
Nicola Pitaro
Der neue Vorfall könnte das Verhältnis der Schweiz zu Russland weiter belasten. Arbeiten an einer Atlas-Rakete.
Der neue Vorfall könnte das Verhältnis der Schweiz zu Russland weiter belasten. Arbeiten an einer Atlas-Rakete.
Michael Buholzer, Reuters
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Als der Schweizer Geheimdienst am Montag den Medien die akutesten Hauptbedrohungen des Landes präsentierte, fand das Thema Cyberspionage kaum Beachtung. Und dies, obwohl er in seinem gleichzeitig publizierten Lagebericht Brisantes andeutet. «Bei ausländischen Nachrichtendiensten», schreibt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB), gewinne Cyberspionage «für die Informationsgewinnung immer mehr an Gewicht». Angriffe erfolgten «zielgerichtet, sind von hoher Komplexität, sollen möglichst lange unentdeckt bleiben und dienen der Beschaffung spezifischer Daten». Dies sei «ein Zeichen dafür, dass hinter den Spionageaktivitäten ein staatlicher Urheber stand».

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