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«Da gibt es Einzelne, die ‹Seich› gemacht haben»

Nationalrat Geri Müller spricht über sein umstrittenes Treffen mit dem Hamas-Sprecher und erklärt, weshalb er in der Palästinenser-Organisation, die andere als Terror-Gruppe bezeichnen, eine «soziale Bewegung» sieht.

Claudia Blumer
Sie trafen sich Mitte Januar zum Lunch im Bundeshaus: Mushir al-Masri, Sprecher der islamischen Organisation Hamas und palästinensischer Parlamentarier (links) und Geri Müller, Natonalrat (Grüne, AG).
Sie trafen sich Mitte Januar zum Lunch im Bundeshaus: Mushir al-Masri, Sprecher der islamischen Organisation Hamas und palästinensischer Parlamentarier (links) und Geri Müller, Natonalrat (Grüne, AG).
Reuters / Keystone

Herr Müller, wie kam es zu Ihrem Treffen mit Hamas-Sprecher Mushir al-Masri im Bundeshaus?

Er war in der Schweiz, weil er bei der UNO in Genf eingeladen worden war. Weil wir uns seit 2010, von meinen Besuchen in Gaza, kennen, hat er mich angerufen und gefragt, ob ich Zeit hätte. Meine Zeit war knapp, ich hatte Kommissionssitzungen. Deshalb habe ich ihn im Bundeshaus getroffen und habe ihn im «Vue des Alpes» zum Essen eingeladen. Die Zeit reichte nicht für eine Reservation in einem Restaurant. Das Treffen hat trotzdem keinen offiziellen Charakter.

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