Zum Hauptinhalt springen

«Dann wird der Gotthard in Nullkommanichts geschlossen»

Im Tessin hofft man, dass es beim Coronavirus nicht zum Schlimmsten kommt. Italienische Grenzgänger haben derweil Angst vor einer Schliessung der Grenze.

«Falls die hier tatsächlich die Grenze schliessen, ja, dann habe ich ein ernsthaftes Problem.» Foto: Elia Bianchi/Ti-Press
«Falls die hier tatsächlich die Grenze schliessen, ja, dann habe ich ein ernsthaftes Problem.» Foto: Elia Bianchi/Ti-Press

Die einzige Schutzmaske gegen das Coronavirus, die an diesem Montag an der Grenze zwischen Chiasso und Como zu sehen ist, trägt ein Grenzpolizist der italienischen Guardia di finanza. Auf die Frage, ob er Angst vor einer Ansteckung habe, antwortet er, das sei seine Privatsache, und im Übrigen sei er nicht befugt, Auskunft zu erteilen. Ansonsten ergibt eine zwar nicht repräsentative, aber dafür eindeutige Umfrage unter ausnahmslos unmaskierten Passanten, Gästen in Bars und Restaurants sowie Kunden und dem Personal von Läden Folgendes: In Chiasso herrscht eine Mischung aus Sorge, gespanntem Abwarten und Galgenhumor. Aber keine Panik.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.