Zum Hauptinhalt springen

Darf Natalie Rickli so lange fehlen – und darf man das fragen?

Ein Interview über die längere Absenz der SVP-Nationalrätin führt zu heftigen Diskussionen unter den Lesern von Redaktion Tamedia. Eine Nachbemerkung.

Burn-out-Folgen bis 2013: Natalie Rickli bleibt dem Nationalrat nun doch länger fern. (Foto: 5. März 2012)
Burn-out-Folgen bis 2013: Natalie Rickli bleibt dem Nationalrat nun doch länger fern. (Foto: 5. März 2012)
Peter Klaunzer, Keystone

Mit Interviews ist das so eine Sache: Sie bestehen aus Fragen, die eher jene eines «Teufelsadvokaten» und weniger die des Journalisten sind. Und die Interviews sind meist besser, je unbequemer diese Fragen sind – ob für den Befragten, den Journalisten oder die Leser.

Am Mittwoch gab SVP-Nationalrätin Natalie Rickli auf Facebook bekannt, dass sie nun doch bis 2013 brauche, um sich von ihrem Burn-out zu erholen: «Viele von Euch haben mir geraten, mir genügend Zeit für meine Erholung zu nehmen», schrieb sie. «Tatsächlich braucht dies mehr Zeit, als ich selber gedacht habe. Zwar geht es mir besser, aber eine Rückkehr in die Öffentlichkeit wäre verfrüht. Aus diesem Grund werde ich nicht an der Wintersession des Nationalrats teilnehmen. Meine Rückkehr in die Politik wird im neuen Jahr sein.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.