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Ein Leben lang gearbeitet, dann arm

Die Geschichten von Barbara Imhof und Martin Michel zeigen: Bei Brüchen in der Biografie kann es im Alter eng werden.

Bei den Schweizern sind es oft alleinstehende Rentnerinnen, die auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind. Foto: Keystone
Bei den Schweizern sind es oft alleinstehende Rentnerinnen, die auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind. Foto: Keystone

An Jobs hat es Barbara Imhof nie gemangelt – und trotzdem ist die Rentnerin heute auf Ergänzungsleistungen (EL) angewiesen. Sie sitzt am Küchentisch, der Kaffee wird aus selbst getöpferten und bemalten Tassen getrunken. Und es sprudelt aus ihr heraus. Nach einer Lehre als Keramikerin eröffnete sie mit ihrem Mann eine eigene Töpferei. «Meine Ideen gehören mir», hatte sie sich gesagt. 15 Jahre lang haben sich die beiden mit ihrem eigenen Geschäft durchgeschlagen. Das Auskommen reichte indes nicht: Imhof arbeitete nebenbei in einem Alters- und Pflegeheim und putzte Büros. «Ich habe einen schönen Beruf gelernt, doch auch einen brotlosen», sagt sie.

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