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Das Gerangel um die besten Jobs im Parlament

Ob AKW-Ausstieg, Konjunkturpaket oder milliardenschwere Bahnprojekte: Nur wer es in die wichtigen Kommissionen schafft, hat hier wirklich etwas zu sagen. Und das Verfahren ist kein Wunschkonzert.

Wer in den «richtigen» Kommissionen sitzt bestimmt den Kurs: Parlamentarier im Nationalratssaal.
Wer in den «richtigen» Kommissionen sitzt bestimmt den Kurs: Parlamentarier im Nationalratssaal.
Keystone

Thomas Minder hat ein Problem. Zwar schaffte der Schaffhauser am Sonntag die Wahl in den Ständerat. Aber damit ist noch überhaupt nicht klar, dass er im Parlament überhaupt mitreden kann. Wirklich mitreden kann nämlich im schweizerischen Politsystem nur, wer auch in einer Kommission Einsitz nimmt (siehe Box links). Und das wiederum ist an die Mitgliedschaft einer Fraktion gebunden. Das wird der Unternehmer nun anstreben, um dann seinen politischen Tatendrang ausleben zu können. Minder machte bereits kurz nach der Wahl klar, dass er in wichtigen Kommissionen mitreden will. Mit «wichtig» meinte er die WAK (Wirtschaft), die Urek (Umwelt, Raumplanung und Energie) sowie die KVF (Verkehr).

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