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Das Geschäft mit der Angst

Inkassobüros treiben jedes Jahr Millionenbeträge ein, teilweise mit umstrittenen Methoden. Nun untersucht das Bundesamt für Justiz die Praktiken.

Augen auf beim Autokauf: Wer sich verschuldet, kann es schnell mit einer Inkassofirma zu tun bekommen. Foto: Reto Oeschger
Augen auf beim Autokauf: Wer sich verschuldet, kann es schnell mit einer Inkassofirma zu tun bekommen. Foto: Reto Oeschger

Karin Meier* hat die Rechnung für ein Mobility-Testabonnement nicht bezahlt. Wegen der 600 Franken erhält sie von Intrum Justitia, dem grössten Schweizer Inkassounternehmen, im Auftrag der ­Genossenschaft Mobility eine Mahnung. Meier soll neben 15.60 Franken Verzugszins auch einen «Verzugsschaden» von 225 Franken bezahlen. Die 50-Jährige ist arbeitslos und seit einem Jahr von der Sozialhilfe abhängig.

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