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«Das heutige System ist nahe an der Korruption»

Die Basler Ständerätin Anita Fetz kritisiert den «Politfilz bei den Krankenkassen». Wo sie dafür einen Ausweg sieht.

«Es braucht knallharte Regeln»: SP-Ständerätin Anita Fetz.
«Es braucht knallharte Regeln»: SP-Ständerätin Anita Fetz.
Elena Monti

BaZ: Frau Fetz, am 28. September stimmt das Schweizer Stimmvolk erneut über eine Einheitskrankenkasse ab. 2007 waren Sie kein «Fan» der damaligen Vorlage. Wie sieht es heute aus?

Anita Fetz: 2007 habe ich mich tatsächlich nicht engagiert. Jedoch unter der Prämisse, dass eine Ablehnung auch dazu führen muss, dass der Politfilz bei den Krankenkassen ein Ende hat. In der Zwischenzeit ist es nicht besser, sondern vielmehr schlimmer geworden. Deshalb setze ich mich heute für die Einheitskasse auch ein, obwohl ich vom Bauchgefühl her grundsätzlich gegen Monopole bin.

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