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«Das IOK ist unberechenbar, ich kann es nicht anders sagen»

Adolf Ogi präsidierte als Bundesrat die Kandidatur für Sion 2006. Was sagt er zu den aktuellen Olympia-Ambitionen in und mit Graubünden und Ueli Maurers Engagement?

Iwan Städler

Sie kämpften einst an vorderster Front für die Olympischen Winterspiele 2006 in Sion. Welche Lehren lassen sich daraus für die aktuelle Kandidatur ziehen? Sie ist ja in Graubünden hoch umstritten. Das kann man nicht eins zu eins vergleichen. Das Wallis ist wahrscheinlich der einzige Kanton, in dem man eine derartige Euphorie auslösen kann, wie sie damals herrschte.

Warum? Die Walliser sind ein begeisterungsfähiges Völklein. Das sieht man am FC Sion. Widerstand gab es damals fast keinen, wodurch wir in Umfragen auf eine Zustimmung von rund 95 Prozent kamen.

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