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«Das ist extrem wenig»

Nationalrat Balthasar Glättli lobt die Pläne der Dublin-Staaten, gemeinsam 10'000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Die Zahl sei sehr niedrig angesetzt, doch entscheidend sei ein anderer Aspekt.

«Flüchtlinge haben keine Möglichkeit, legal nach Europa zu reisen»: Der grüne Nationalrat Balthasar Glättli. (26. November 2013)
«Flüchtlinge haben keine Möglichkeit, legal nach Europa zu reisen»: Der grüne Nationalrat Balthasar Glättli. (26. November 2013)
Peter Klaunzer, Keystone

Die EU arbeitet seit mehreren Wochen an einem Pilotprojekt zur Aufnahme von 10'000 Flüchtlingen aus Syrien, wie die «NZZ am Sonntag» meldet. Nach der Aufnahme sollen die Flüchtlinge, so der Plan, auf alle europäischen Staaten aufgeteilt worden. Wird das Vorhaben der EU umgesetzt, kommt dies in zweierlei Hinsicht einem Durchbruch gleich: Einerseits ist es ein humanitärer Akt von ganz Europa, andererseits eine Neuorganisation der Asyllasten unter den europäischen Staaten. Heute gilt in diesem Bereich das Dublin-System. Gemäss dem System ist dasjenige Land für einen Asylsuchenden und dessen Asylverfahren verantwortlich, über das dieser nach Europa gereist ist.

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