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«Das ist keine Niederlage»

«Die Initiative hat eine wichtige Diskussion lanciert, die Bundesrätin Leuthard gezielt verhinderte», sagt Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizer Gewerbeverbands.

71 Prozent der Stimmbevölkerung sagen laut Hochrechnungen Nein zur No-Billag-Initiative – eine deutliche Niederlage für den Gewerbeverband, der für ein Ja gekämpft hatte.

Trotzdem: Der Nein-Anteil fiel deutlich höher aus als erwartet.

Noch während des Abstimmungskampfs stellte der Gewerbeverband einen Plan B vor, kurz darauf taten die Initianten dasselbe – mit einem anderen Plan. Beide Vorschläge wurden als unrealistisch kritisiert.

Die SVP verlangt bereits, die Haushaltsgebühr auf 300 Franken zu senken. Selbst Medienministerin Leuthard stellte eine solche Reduktion für die nächsten fünf Jahre in Aussicht.

Während der Debatte zum neuen Radio- und Fernsehgesetz 2015 hatten Sie noch gesagt, künftig drohe eine Gebühr von 1000 Franken.

SVP und FDP wollen zudem die Gebührenpflicht für Unternehmen streichen, die heute 170 Millionen Franken der Einnahmen ausmacht.

Inzwischen greift selbst die CVP die SRG an. CVP-Ständerat Beat Vonlanthen fordert ein Werbeverbot ab 19.30 Uhr. Zudem brauche es eine Obergrenze für Werbeeinnahmen. Was halten Sie davon?