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«Das ist mehr als ungeschickt»

Im Fall Blocher-Hildebrand kritisieren Politiker die Äusserungen des Zürcher Oberstaatsanwalts Martin Bürgisser als unsensibel, aber nicht justiziabel. Eine Nationalrätin spricht von einem Ablenkungsmanöver von Christoph Mörgeli.

«Ungeschickt», sagen die Nationalratsmitglieder Geri Müller und Corina Eichenberger (Mitte). Kathy Riklin bezeichnet den Lapsus des Oberstaatsanwalts als menschlich.
«Ungeschickt», sagen die Nationalratsmitglieder Geri Müller und Corina Eichenberger (Mitte). Kathy Riklin bezeichnet den Lapsus des Oberstaatsanwalts als menschlich.
Keystone

Corina Eichenberger-Walther, FDP-Nationalrätin aus dem Kanton Aargau, versteht den Zürcher Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser nicht, wie sie auf Anfrage von Redaktion Tamedia sagt. Dass sich ein Oberstaatsanwalt über das Verfahren gegen Nationalrat Christoph Blocher in einem Restaurant äussert, über einen Fall, der ohnehin schon genug Zündstoff hergibt, ist mehr als ungeschickt. Justiziabel sei die Angelegenheit aber nach ihrem Kenntnisstand nicht, weil die Einreichung des Gesuchs um Aufhebung der Immunität von Christoph Blocher kein Geheimnis mehr war.

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