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«Das ist mein Angebot an die FDP»

SVP-Präsident Toni Brunner will bei den Wahlen 2015 mit den Freisinnigen gemeinsame Sache machen. Einen zweiten «Sturm aufs Stöckli» soll es nicht geben.

«Flächendeckend Listenverbindungen eingehen»: Der Vorschlag von Toni Brunner an die FDP.
«Flächendeckend Listenverbindungen eingehen»: Der Vorschlag von Toni Brunner an die FDP.
Reuters

SVP-Präsident Toni Brunner will zusammen mit der FDP in die nationalen Wahlen 2015 gehen. «Um die nächsten Wahlen erfolgreich zu bestreiten, müssen SVP und FDP flächendeckend Listenverbindungen eingehen. Das ist mein Angebot an die FDP», sagt Brunner im Interview mit der «Ostschweiz am Sonntag». Er ruft FDP-Präsident Philipp Müller explizit dazu auf, den freisinnigen Sektionen in den Kantonen eine entsprechende Order zu geben: «Die Voraussetzung für die Verbindungen müssten wir auf nationaler Ebene legen, mit Überzeugungsarbeit in den Kantonen.» Bei den letzten Wahlen im Jahr 2011 hatte die FDP ihre Sektionen im Gegensatz dazu aufgefordert, nicht mit der SVP zu kooperieren.

Nicht nur gegenüber dem Freisinn schlägt Brunner versöhnliche Töne an. Er kündigt auch an, dass die SVP nicht erneut zu einem «Sturm auf das Stöckli» blasen werde und 2015 mit gemässigten Kräften an den Ständeratswahlen antreten will: «Das letzte Mal sind wir bewusst mit unseren profiliertesten Köpfe gekommen, im Wissen aber, dass es auch eine andere Strategie gibt», sagt Brunner. «Eine Partei kann im Wahlkampf um den Ständerat auch die mehrheitsfähigen Köpfe bringen, die parteipolitisch nicht die Profiliertesten sind. Über eine solche Strategie können wir aus meiner Sicht gerne reden.»

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