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«Mit Englisch beeindruckt man niemanden»

Englisch ist die Sprache der Wirtschaft – also braucht es kein Französisch? Der Genfer Sprachökonom François Grin erklärt, warum diese These zu kurz greift.

Tina Huber
Verständnis für die anderen Landesteile entwickeln: Pfadfinder im Pfingstlager in Kandersteg. (15. Mai 2016)
Verständnis für die anderen Landesteile entwickeln: Pfadfinder im Pfingstlager in Kandersteg. (15. Mai 2016)
Manuel Lopez, Keystone

François Grin, viele Deutschschweizer sehen keinen Sinn darin, Französisch zu lernen. Englisch gilt als die Wirtschaftssprache schlechthin. Zu Recht?

Es ist ein völliger Irrtum zu sagen, dass Französisch beruflich nichts bringt. Englisch ist im Berufsleben zwar nützlich, aber zunehmend auch eine banale Kompetenz, weil es so viele beherrschen. Damit beeindruckt man niemanden. Französisch hingegen ist ein Pluspunkt. Eine Umfrage des Nationalfonds hat gezeigt, dass es in der Deutschschweiz in 77 Prozent der Unternehmen an Mitarbeitern mit Französischkenntnissen mangelt, aber lediglich in 51 Prozent an Angestellten mit Englischkenntnissen.

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