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Das Milliardenproblem der Gemeinden

Auf die Schweiz kommen Milliardenausgaben zu: Die Wasserversorgung kommt in die Jahre und muss gleichzeitig noch ausgebaut werden. Experten fürchten, dass viele Gemeinden dafür schlecht gerüstet sind.

Kaputte Leitungen machen sich wenigstens bemerkbar: Rohrbruch in Zürich-Wiedikon. (28. März 2013)
Kaputte Leitungen machen sich wenigstens bemerkbar: Rohrbruch in Zürich-Wiedikon. (28. März 2013)
Keystone
Hält die Kanalisation nicht dicht, ist dies in der Regel schwerer festzustellen: Schacht unter der Damm- und Röschibachstrasse in Zürich.
Hält die Kanalisation nicht dicht, ist dies in der Regel schwerer festzustellen: Schacht unter der Damm- und Röschibachstrasse in Zürich.
Keystone
Die Schweizer Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen müssen bis 2030 für geschätzte 88 Milliarden Franken erneuert werden: Kläranlage in Altdorf UR. (7. März 2007)
Die Schweizer Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen müssen bis 2030 für geschätzte 88 Milliarden Franken erneuert werden: Kläranlage in Altdorf UR. (7. März 2007)
Keystone
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Zahlreiche Leitungen, Kanäle und Kläranlagen in der Schweiz altern vor sich hin und müssen bald einmal ersetzt werden. Darauf seien aber viele vor allem kleinere Gemeinden schlecht vorbereitet, sagt nun das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI). Das nötige Geld sei mancherorts nicht budgetiert, und zudem würden Leitungen zu oft erst im Bedarfsfall und unkoordiniert ersetzt. Strassen würden deshalb gleich mehrmals aufgerissen und wieder zugeschüttet, was unnötig viel koste, schreibt das Forschungsinstitut in einer Studie zum Tiefbau in der Schweiz. Sehen sich die Gemeinden also nun mit einer ähnlichen Situation wie der Bund und SBB bei der Bahninfrastruktur konfrontiert, wo Unterhalt und Ersatz der Gleis- und weiteren Anlagen nicht mit dem stetigen Ausbau des Netzes Schritt hielten?

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