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Das Monument SRG gehört umgebaut

Der SRG fehlt es an Kompetenz. Sie sollte Sendungen auslagern und das geballte Wissen von externen Institutionen in Anspruch nehmen. Ein Kommentar.

«Mangel an Ressourcen und Kompetenz»: Das Bundesplatz-Studio in Bern des Schweizer Radio- und Fernsehen SRF vor den Wahlen.
«Mangel an Ressourcen und Kompetenz»: Das Bundesplatz-Studio in Bern des Schweizer Radio- und Fernsehen SRF vor den Wahlen.
Keystone

Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz hat mit seinen Überlegungen zum Service public der SRG eine längst fällige Debatte lanciert, der sich die Politik und die SRG bisher entzogen haben (TA vom 3. November). Er argumentiert als Wirtschaftswissenschaftler aus der Optik der Marktfreiheit. Es gibt aber noch eine andere Sicht auf das Problem: die Frage nach den Inhalten und der effizienten Erfüllung des Service public. In der komplexen, vernetzten Welt, in der wir leben, kann eine einzige Institution wie die SRG den Ansprüchen eines Service public allein nicht mehr genügen. Dazu fehlt es ihr an Ressourcen und Kompetenz.

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