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Das Problem der CVP mit dem Wolf

Im neuen Parlament hat der Wolf einen schweren Stand. An vorderster Front bekämpfen CVP-Politiker das geschützte Tier.

In Zukunft in der Schweiz unerwünscht? Wolf am Dorfeingang von Bellwald VS. Foto: Marco Schmidt (Keystone)
In Zukunft in der Schweiz unerwünscht? Wolf am Dorfeingang von Bellwald VS. Foto: Marco Schmidt (Keystone)

In ihrem Parteiprogramm hält die CVP fest, die Tierwelt schützen zu wollen. Geht es um den Wolf, scheint dieses Bekenntnis nicht mehr zu gelten. Unter Führung von CVP-Politikern aus dem Wallis und Graubünden gerät der Wolf, der in der Schweiz geschützt ist, politisch zunehmend unter Beschuss. So will die bürgerliche Mehrheit der ständerätlichen Umweltkommission (Urek) das Jagdgesetz in einem entscheidenden Punkt abändern: Der Wolf soll seinen Schutzstatus verlieren und künftig ganzjährig gejagt werden dürfen. Damit fiele er in die Kategorie jener Tiere, die in der Schweiz als unerwünscht gelten, so wie etwa der nicht einheimische Waschbär.

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