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Das Reiseziel Jihad zieht nicht mehr

2016 zogen noch keine Schweizer Islamisten in den Krieg. Doch die Schweiz ist laut dem Nachrichtendienst des Bundes stärker von jihadistischem Terror bedroht.

Krieger im Namen Allahs: Palistinänsische Al-Qaida-Kämpfer. Foto: Keystone
Krieger im Namen Allahs: Palistinänsische Al-Qaida-Kämpfer. Foto: Keystone

Auch militante Islamisten aus der Schweiz mögen es bequem: Viele von ihnen kämpfen lieber im Internet von der warmen Stube aus als in Syrien oder im Irak unter Lebensgefahr und mit der Waffe. Die Zahl der Fälle radikalislamischer Propaganda, die der schweizerische Geheimdienst beobachtet, hat von 300 auf 400 zugenommen. Dies hat Bundesrat Guy Parmelin gestern an der Jahresmedienkonferenz des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) bekannt gegeben. Hingegen konnten die Sicherheitsbehörden seit Anfang Jahr keine neuen Reisen in den vermeintlich Heiligen Krieg mehr verzeichnen. NDB-Direktor Markus Seiler sprach von einem «Plafond» bei rund 70 solcher Fälle: 73 Personen mit Schweiz-Bezug hat sein Dienst in den vergangenen Jahren registriert.

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