Zum Hauptinhalt springen

«Das riecht ein Stück weit nach Korruption»

An einem Presseanlass erhielten Journalisten Kuverts mit 500 Franken in bar. Während einige das Geld kategorisch ablehnten, gaben es andere später zurück. Wer wie reagierte.

«Ich finde es total daneben»: Peter Studer, der frühere Presserat-Präsident, kritisiert das Geldgeschenk. (Bild von 2005)
«Ich finde es total daneben»: Peter Studer, der frühere Presserat-Präsident, kritisiert das Geldgeschenk. (Bild von 2005)
Keystone

«PR-Firma zahlt Journalisten», titelte der «Sonntag» in seiner gestrigen Ausgabe. Laut Recherchen der Zeitung besuchten zehn namhafte Journalisten vorletzte Woche einen Anlass mit Vertretern der Tourismusbranche und erhielten dafür 500 Franken in einem Kuvert. Aber nicht alle nahmen das Geld an, darunter Artur K. Vogel, Chefredaktor der «Bund»-Zeitung, und ein nicht namentlich erwähnter Journalist der NZZ. «Die Annahme einer solchen Geldzahlung verstiesse gegen meine journalistischen Prinzipien; zudem würde sie unsere Glaubwürdigkeit untergraben», sagte Vogel gegenüber dem «Sonntag».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.