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Das Ringen um Aufwand und Ertrag im Fall Carlos

Was darf ein jugendlicher Intensivstraftäter die Gesellschaft kosten? Es ist gut, dass der Fall Carlos die Schweiz in Erregung versetzt. Eine Einschätzung.

Zu den Sondermassnahmen für Carlos (vorne) gehörten eine 4,5-Zimmer-Wohnung, eine 24-Stunden-Betreuung durch Sozialarbeiter und Thaiboxtraining.
Zu den Sondermassnahmen für Carlos (vorne) gehörten eine 4,5-Zimmer-Wohnung, eine 24-Stunden-Betreuung durch Sozialarbeiter und Thaiboxtraining.
Screenshot SRF
Weltmeister Shemsi Beqiri (Bild) trainierte Carlos. Er wurde zur Respektsperson für den jungen Straftäter – etwas, was Carlos bisher gefehlt hatte.
Weltmeister Shemsi Beqiri (Bild) trainierte Carlos. Er wurde zur Respektsperson für den jungen Straftäter – etwas, was Carlos bisher gefehlt hatte.
Patrick Straub, Keystone
Ein Boxer mit einem «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen für Carlos, nachdem dieser ins Gefängnis zurück musste.
Ein Boxer mit einem «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen für Carlos, nachdem dieser ins Gefängnis zurück musste.
Kostas Maros
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Ich bin so aufgeschreckt wie alle. 29'000 Franken im Monat für einen jugendlichen Straftäter ist eine riesige Summe. Ich denke an die Migros-Kassiererin, die mich freundlich begrüsst und verabschiedet und für ihren 100-Prozent-Job etwas über 3500 Franken kassiert und damit das Familieneinkommen notwendigerweise aufstockt.

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