Zum Hauptinhalt springen

Das Schweigen der SVP

Wie lange kann sich die Volkspartei der Atomdebatte entziehen? Politexperten sagen, wo bei der Schweige-Strategie die Risiken lauern.

Bei der Delegiertenversammlung der SVP in Lugano sind rhetorische Slalomfahrten erst gar nicht nötig: Japan und die AKW-Debatte werden mit keinem Wort erwähnt. Im Bild Parteipräsident Toni Brunner (links) und Christoph Blocher.
Bei der Delegiertenversammlung der SVP in Lugano sind rhetorische Slalomfahrten erst gar nicht nötig: Japan und die AKW-Debatte werden mit keinem Wort erwähnt. Im Bild Parteipräsident Toni Brunner (links) und Christoph Blocher.
Keystone
1 / 2

Die SVP ist bekannt für klare Positionen und deutliche Stellungnahmen. Doch seit die Folgen des Tsunamis in Japan den öffentlichen Fokus auf die Energiepolitik gelenkt haben, ist es um die Volkspartei still geworden.

«Wir, ich meine die SVP, hängen nicht an der Kernkraft als solcher», lautete die sibyllinische Antwort von Alt-Bundesrat Christoph Blocher im Interview mit Redaktion Tamedia auf die Frage, ob ein neues AKW hermüsse. Im Parteicommuniqué pocht die SVP auf «Sachlichkeit» in der Beurteilung der Situation. Sachlichkeit – kein Attribut, das sich die SVP üblicherweise auf die Fahne schreibt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.