Zum Hauptinhalt springen

Das Schweizer Kuriosum auf hoher See

Die Schweiz leistet sich eine beachtliche Hochseeflotte – ein Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie wird indirekt vom Bund mit Milliardenkrediten unterstützt.

Martin Sturzenegger und Marc Fehr
Die Schweizer Hochseeflotte umfasste noch vor drei Jahren 47 Schiffe. Dazu gehörten Massengutfrachter, Mehrzweckschiffe und Frachter. Hier die MCT Stockhorn der Swiss Chem Schifffahrts AG.
Die Schweizer Hochseeflotte umfasste noch vor drei Jahren 47 Schiffe. Dazu gehörten Massengutfrachter, Mehrzweckschiffe und Frachter. Hier die MCT Stockhorn der Swiss Chem Schifffahrts AG.
Mega Chemicals
Weil die Schweiz selber keine Seeleute ausbildet, hat das Schweizerische Seeschifffahrtsamt ein Abkommen mit der International Maritime Organization (IMO) abgeschlossen.
Weil die Schweiz selber keine Seeleute ausbildet, hat das Schweizerische Seeschifffahrtsamt ein Abkommen mit der International Maritime Organization (IMO) abgeschlossen.
Mega Chemicals
Dadurch werden ausländische Ausbildungen und Qualifikationen in der Schweiz anerkannt. Die MTC Matterhorn von Mega Chemicals mit Sitz in Zürich.
Dadurch werden ausländische Ausbildungen und Qualifikationen in der Schweiz anerkannt. Die MTC Matterhorn von Mega Chemicals mit Sitz in Zürich.
Mega Chemicals
Die Rederei ABC Maritime mit Sitz in Nyon betreibt vier Schiffe unter Schweizer Flagge. Hier die San Padre Pio.
Die Rederei ABC Maritime mit Sitz in Nyon betreibt vier Schiffe unter Schweizer Flagge. Hier die San Padre Pio.
ABC Maritime
Über fünf Schüttgutfrachter mit Baujahr in den 2010er-Jahren verfügt die Reederei Zürich.
Über fünf Schüttgutfrachter mit Baujahr in den 2010er-Jahren verfügt die Reederei Zürich.
Reederei Zürich
Massmariner mit Sitz in Freiburg nennt acht Seefrachter ihr Eigen. Hier das Schiff Andermatt.
Massmariner mit Sitz in Freiburg nennt acht Seefrachter ihr Eigen. Hier das Schiff Andermatt.
Shipping Database
Der Dreimaster Salomon fuhr von 2008 bis 2017 unter Schweizer Flagge. Auf ihm wurde mit Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren gearbeitet, bei denen herkömmliche sozialpädagogische Massnahmen nicht griffen.
Der Dreimaster Salomon fuhr von 2008 bis 2017 unter Schweizer Flagge. Auf ihm wurde mit Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren gearbeitet, bei denen herkömmliche sozialpädagogische Massnahmen nicht griffen.
Convex Media/Youtube
1 / 9

Das Schweizer Selbstverständnis als stolze Seefahrernation hat in den letzten Jahren arg gelitten: Der berühmte Tiefseeforscher Jacques Piccard ist 2008 verstorben. Sein Sohn Bertrand, ebenfalls Visionär, hat aber nur das Fliegen im Kopf. Es bleibt die Alinghi – die Schweizer Jacht, die 2003 als erstes europäisches Schiff den America’s Cup gewann. Seit ein paar Jahren bröckelt jedoch der Nimbus des Bertarelli-Schiffes – die Alinghi ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen