Zum Hauptinhalt springen

Das System Quetsch kollabiert

Dem zupackenden Bundesanwalt Michael Lauber werden seine Stärken zum Verhängnis – und seine Geheimtreffen mit Fifa-Boss Gianni Infantino.

Michael Laubers fester Händedruck ist legendär; in der Studentenverbindung hiess er deswegen Quetsch. Foto: Marco Zanoni (Lunax)
Michael Laubers fester Händedruck ist legendär; in der Studentenverbindung hiess er deswegen Quetsch. Foto: Marco Zanoni (Lunax)

In sieben Jahren als oberster Schweizer Strafverfolger hat Michael Lauber viele Hände geschüttelt beziehungsweise gequetscht. Sein Händedruck an der Schmerzgrenze war schon zu Berner Unizeiten sein Markenzeichen. In der Studentenverbindung Zofingia tauften sie den Jusstudenten Quetsch.

Die ungewöhnliche Begrüssung und die Direktheit im Austausch gehören bis heute zu Michael Laubers gewinnendem Wesen. Offen und verbindlich sei er, loben viele, die dem Bundesanwalt begegnet sind. Böse Zungen behaupten, alles sei nur Fassade.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.