Zum Hauptinhalt springen

Das ungenutzte Potenzial der Mütter

Herd statt Karriere: 50'000 Schweizer Hausfrauen haben ein Studium absolviert. Nun zwingt der drohende Fachkräftemangel Politik und Wirtschaft zum Handeln. Doch der Wiedereinstieg ist schwierig.

Wer einige Jahre ganz aus dem Berufsleben tritt, kann beim Wiedereinstieg Schwierigkeiten haben: Eine Mutter füttert ihr Kleinkind.
Wer einige Jahre ganz aus dem Berufsleben tritt, kann beim Wiedereinstieg Schwierigkeiten haben: Eine Mutter füttert ihr Kleinkind.
Keystone
Regt ein Förderkonzept für Wiedereinsteigerinnen an: CVP-Ständerat Konrad Graber.
Regt ein Förderkonzept für Wiedereinsteigerinnen an: CVP-Ständerat Konrad Graber.
Keystone
Sieht die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative als Chance für Wiedereinsteigerinnen: SVP-Nationalrat Peter Keller.
Sieht die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative als Chance für Wiedereinsteigerinnen: SVP-Nationalrat Peter Keller.
Keystone
1 / 3

50'000 Hausfrauen in der Schweiz haben studiert. Das geht aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake) für das Jahr 2013 hervor. Diese Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren stark gestiegen: 2003 hatten noch 32'000 zu Hause tätige Frauen eine Hochschule oder eine höhere Berufsbildung absolviert, wie «20 Minuten» berichtet. Die Entwicklung kommt Bund und Kantone teuer zu stehen. Gemäss einer Berechnung der Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell wurden 5,75 Milliarden Franken in die Ausbildung von Frauen investiert, die zurzeit nicht erwerbstätig sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.