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«Das war ein tragischer Irrtum»

Schweizer Aussenpolitiker und Ukrainekenner nehmen Stellung zum MH-17-Absturz in der Ukraine. Der Streitpunkt: Ist eine Untersuchung durch die OSZE zu umständlich? Und welche Rolle sollte die Schweiz dabei spielen?

«Keine der Konfliktparteien wird ein Interesse daran haben, die Abklärungen zu bremsen»: Felix Gutzwiller, Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats.
«Keine der Konfliktparteien wird ein Interesse daran haben, die Abklärungen zu bremsen»: Felix Gutzwiller, Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Ständerats.
Keystone
Hält ein Vorgehen im Rahmen der OSZE für angezeigt: FDP-Aussenpolitikerin Doris Fiala.
Hält ein Vorgehen im Rahmen der OSZE für angezeigt: FDP-Aussenpolitikerin Doris Fiala.
Keystone
«Ein Weckruf für alle Konfliktparteien»: GLP-Präsident Martin Bäumle hat Familie in der Ukraine.
«Ein Weckruf für alle Konfliktparteien»: GLP-Präsident Martin Bäumle hat Familie in der Ukraine.
Keystone
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Der Absturz des Passagierflugzeugs von Malaysia Airlines über der Ukraine schockiert die Weltöffentlichkeit. Mit dem Tod von knapp 300 Menschen bei dem mutmasslichen Abschuss der Maschine erreicht der Konflikt im Osten des Landes eine neue Eskalationsstufe. Die Separatisten und die ukrainische Regierung weisen sich gegenseitig die Schuld zu. Erst eine Untersuchung wird zeigen, wer tatsächlich dafür verantwortlich ist. Geht es nach Schweizer Aussenpolitikern, könnte die Schweiz dabei eine aktive Rolle spielen. «Der Vorfall muss so schnell wie möglich neutral untersucht werden. Die Schweiz könnte eine internationale Expertengruppe organisieren und diese präsidieren», schlägt Carlo Sommaruga, Präsident der Aussenpolitischen Kommission (APK) des Nationalrats, vor. Darin müssten Länder vertreten sein, die nicht aktiv in den Konflikt involviert seien, so der SP-Nationalrat.

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