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«Das würde uns viel Leid ersparen»

Die Steuern direkt vom Lohn abziehen: Schuldenberater Sébastien Mercier über eine Idee im Aufwind, die einem gesellschaftlichen Bedürfnis entspreche.

Für viele ein mühseliges, sich alljährlich wiederholendes Ritual: Das Ausfüllen der Steuererklärung.
Für viele ein mühseliges, sich alljährlich wiederholendes Ritual: Das Ausfüllen der Steuererklärung.
Keystone

Es ist eine Motion mit Pioniercharakter: Rudolf Rechsteiner (SP) will, dass der Grosse Rat von Basel-Stadt das kantonale Steuersystem umkrempelt. Steuern sollen durch den Arbeitgeber direkt vom Lohn abgezogen werden. Das war im letzten Jahr, und noch ist ein definitiver Entscheid hängig. Doch die Idee findet Gefallen: Im vergangenen Mai veröffentlichte die Zürcher Beratungsfirma Fehr Advice ein verhaltenspsychologisches Gutachten. Der Hauptbefund: der automatisierte Lohnabzug würde viele Menschen vor der Schuldenfalle schützen. Das kommt bei einigen Parteien gut an. SP, Grüne und EVP im Kanton Zürich haben nun angekündigt, das Steuersystem entsprechend verändern zu wollen. Zu den vehementesten Befürwortern gehört auch die Schuldenberatung Schweiz. Sie kümmert sich täglich um Personen, die nicht mehr aus der Schuldenfalle finden.

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