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«Das Zuwanderungsproblem ist doch nicht gelöst»

Christoph Blocher hält an der Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit fest.

«So üble Kampagnen wie unsere Gegner haben wir nie gemacht.»

Sie sprechen nun von einer «üblen Gegenkampagne». Dabei haben die Gegner doch den SVP-Stil kopiert. Sie dagegen haben sehr viel Geld und Personal in die Kampagne investiert – auch das hat nichts genutzt.

War es ein Fehler, in der Kampagne auf sanftere Töne zu setzen?

Wer sind denn die anderen Geldgeber?

Parteiinterne Stimmen stellen nun die Begrenzungsinitiative infrage, zumal die Zuwanderung seit 2014 abgenommen hat.

Kritiker sagen, die SVP lege den Fokus zu stark auf Staatspolitik und Zuwanderung und zu wenig auf drängende Probleme wie die Gesundheitskosten. Muss Ihre Partei thematisch breiter werden?

Andere Parteien wie die CVP und die SP setzen im Wahljahr aber bewusst auf dieses Thema. Und Sie sprechen jetzt von solider Kommissionsarbeit.

Am Freitag entscheidet der Bundesrat über das weitere Vorgehen beim Rahmenabkommen. Was erwarten Sie?

Laut Bundesrat ist der Handlungsspielraum ausgeschöpft.

Die Zeit drängt aber: Es besteht die Gefahr, dass die EU die Börsenäquivalenz nicht weiter gewährt.

Die EU kann der Schweiz auch in anderen Bereichen wehtun, etwa beim Forschungsabkommen.

Wie beurteilen Sie die Rolle von Aussenminister Ignazio Cassis? Ihm wird vorgeworfen, er irrlichtere in der Aussenpolitik herum, etwa beim Migrationspakt.

Wird Cassis’ Partei, die FDP, an ihrem Widerstand gegen den Migrationspakt festhalten?

«Volksinitiativen scheitern in der Regel. Aber sie lösen Diskussionen aus.»

In Ihrer Partei hört man, es fehle seit Ihrem Rückzug ein Vordenker.

Nicht erwähnt haben Sie nun Parteipräsident Albert Rösti. Ist er der richtige Mann, um die SVP in die Wahlen 2019 zu führen?

Macht er seine Sache auch gut?