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Davos ist die Knacknuss für die Olympia-Kandidatur 2022

Das deutliche Ja des Bündner Parlaments zu Olympischen Winterspielen im Jahr 2022 kontrastiert zur Stimmung in der Bevölkerung. Olympia-Promotor Tarzisius Caviezel sagt, wie er die Skeptiker umstimmen will.

«Keine gewaltige finanzielle Belastung für Davos»: Tarzisius Caviezel, Präsident des Vereins XXIV. Olympische Winterspiele 2022 Graubünden.
«Keine gewaltige finanzielle Belastung für Davos»: Tarzisius Caviezel, Präsident des Vereins XXIV. Olympische Winterspiele 2022 Graubünden.
Keystone

Auf die Befürworter von Olympischen Winterspielen in Graubünden wartet noch viel Überzeugungsarbeit. Der Grosse Rat des Kantons Graubünden hat sich zwar beinahe euphorisch für die Kandidatur 2022 ausgesprochen. Ausserhalb des Parlaments stösst das Olympia-Projekt aber auf wenig Begeisterung. Gross ist die Skepsis vor allem in der Talschaft Prättigau mit dem Austragungsort Klosters und in Davos, wo ein olympisches Dorf zu stehen käme. 52 Prozent der Befragten aus dieser Region lehnen die Olympischen Spiele ab, wie eine Ende November veröffentlichte Demoscope-Umfrage zeigt. Nur 35 Prozent äusserten sich zustimmend zur geplanten Olympia-Kandidatur. Der Bündner Traum von Olympia droht an Davos zu scheitern.

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