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Schweizer Jihadisten soll der Pass entzogen werden

Der Bund will einem Doppelbürger, der als terrorverdächtig gilt, die Einreise verbieten.

Der Schweizer soll sich einer Terrorgruppe angeschlossen haben: Kämpfer des Qaida-Ablegers Al-Nusra-Front in Syrien. Foto: Ammar Abdullah (Reuters)
Der Schweizer soll sich einer Terrorgruppe angeschlossen haben: Kämpfer des Qaida-Ablegers Al-Nusra-Front in Syrien. Foto: Ammar Abdullah (Reuters)

Der Paragraf ist zwar über 60 Jahre alt, aber noch nie hat sich ein Beamter auf ihn berufen. Noch nie hat die Schweiz einem schweizerisch-ausländischen Doppelbürger den roten Pass entzogen, weil er «dem Ansehen oder den Interessen» des Landes schaden könnte.

Jetzt versucht man es zum ersten Mal. Das Staatssekretariat für Migration hat ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Antiterror-Taskforce Tetra hervor. Ein Doppelbürger wird verdächtigt, sich in Syrien einer terroristischen Organisation angeschlossen zu haben. Das Problem: Die Behörden können gegen ihn keine Einreisesperre verhängen, weil er auch Schweizer Bürger ist.

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