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Wieso macht sich Keller-Sutter für den Lohnschutz stark?

Die stramme Freisinnige überraschte mit ihrer Position zum EU-Deal. Doch ihre Nähe zu den Gewerkschaften wirkt bloss vordergründig.

Die flankierenden Massnahmen nützen vor allem dem Baugewerbe: Ex-Gewerkschaftschef Paul Rechsteiner im Gespräch mit Neu-Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Foto: Anthony Anex (Keystone)
Die flankierenden Massnahmen nützen vor allem dem Baugewerbe: Ex-Gewerkschaftschef Paul Rechsteiner im Gespräch mit Neu-Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Foto: Anthony Anex (Keystone)

Viele waren erstaunt, mit welcher Deutlichkeit sich Karin Keller-Sutter unmittelbar nach ihrer Wahl in den Bundesrat gegen Kompromisse im Lohnschutz beim Rahmenabkommen mit der EU aussprach. Wenn sogar eine konservative Freisinnige sich Sorgen macht, wie arg müssen dann unsere Löhne in Gefahr sein? Oder wurde Keller-Sutter etwa von ihrem St. Galler Sitznachbar im Ständerat, Ex-Gewerkschaftsboss Paul Rechsteiner, von links her über den Tisch gezogen?

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