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Ankara-Demonstranten ziehen durch Zürich

In Zürich haben rund 1000 Menschen nach den Bombenanschlägen in der türkischen Hauptstadt protestiert – und die Regierung kritisiert.

Betroffenheit: Rund 1000 Personen protestieren nach den Anschlägen in Ankara in Zürich. (10. Oktober 2015)
Betroffenheit: Rund 1000 Personen protestieren nach den Anschlägen in Ankara in Zürich. (10. Oktober 2015)
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Die Kundgebung durch Zürichs Innenstadt bleibt erfreulicherweise ruhig.
Die Kundgebung durch Zürichs Innenstadt bleibt erfreulicherweise ruhig.
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Die Demonstranten versammeln sich gegen 16 Uhr auf dem Helvetiaplatz. Danach geht es durch die Bahnhofstrasse und anschliessend wieder zurück in den Kreis 4. Gegen 18.30 löst sich die Kundgebung auf.
Die Demonstranten versammeln sich gegen 16 Uhr auf dem Helvetiaplatz. Danach geht es durch die Bahnhofstrasse und anschliessend wieder zurück in den Kreis 4. Gegen 18.30 löst sich die Kundgebung auf.
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Die Anschläge in Ankara auf eine regierungskritische Friedensdemonstration haben auch in der Schweiz Betroffenheit ausgelöst. In der Stadt Zürich protestierten am Samstagnachmittag rund 1000 Menschen gegen die Bombenanschläge. Die friedlichen Demonstranten versammelten sich laut Polizeiangaben gegen 16 Uhr auf dem Helvetiaplatz. «Stoppt den Staatsterror in der Türkei», hiess es auf einem Plakat der protestierenden Personen, wie auf einem auf Twitter veröffentlichten Foto zu sehen war.

Nach der Kundgebung marschierten die Demonstranten auf der bewilligten Route an die Bahnhofstrasse und anschliessend wieder zurück an den Helvetiaplatz. Gegen 18.30 Uhr löste sich die Demonstration auf. Zwischenfälle habe es keine gegeben, teilte die Stadtpolizei Zürich mit. Es sei jedoch zu massiven Verkehrsbehinderungen gekommen.

Kritik an türkischer Regierung

Auch in Bern fand wegen der Anschläge in Ankara eine Mahnwache statt, an der Dutzende Menschen teilnahmen. Sie hielten Kartons hoch mit «Stoppt den Krieg, stoppt die Massaker». Die Aussen- und Innenpolitik der türkischen Regierung stifte rassistische und terroristische Organisationen nicht nur passiv an, sondern unterstütze diese aktiv in ihren Vorhaben, hiess es auf einem Flugblatt.

SDA/fal

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