Zum Hauptinhalt springen

Departement Leuthard widerspricht Blocher

Laut SVP-Vizepräsident Christoph Blocher pocht die EU für ein Energieabkommen nicht mehr auf die Lösung der institutionellen Frage. Was ist daran?

Sagte in einem Interview, die EU sei bereit, das Stromabkommen «von der institutionellen Frage abzukoppeln»: Alt-Bundesrat Christoph Blocher, im Bild vom Oktober 2006 mit Kollegin Doris Leuthard.
Sagte in einem Interview, die EU sei bereit, das Stromabkommen «von der institutionellen Frage abzukoppeln»: Alt-Bundesrat Christoph Blocher, im Bild vom Oktober 2006 mit Kollegin Doris Leuthard.
Lukas Lehmann, Keystone
Gibt zusammen mit Uvek-Chefin Leuthard weiter Gas für ein bilaterales Stromabkommen: EU-Energiekommissar Günther Oettinger.
Gibt zusammen mit Uvek-Chefin Leuthard weiter Gas für ein bilaterales Stromabkommen: EU-Energiekommissar Günther Oettinger.
Yves Logghe, Keystone
Verstand Christoph Blochers Aussage so, dass sich die Schweiz nicht so billig verkaufen solle: SVP-Nationalrat Hans Killer (r.) mit SP-Ratskollegen.
Verstand Christoph Blochers Aussage so, dass sich die Schweiz nicht so billig verkaufen solle: SVP-Nationalrat Hans Killer (r.) mit SP-Ratskollegen.
Keystone
1 / 4

SVP-Vizepräsident Christoph Blocher sorgt für Verwirrung: Die Schweiz sei zurzeit in der glücklichen Lage, dass das Land keine neuen Abkommen mit der EU brauche. «Begrüssenswert wäre vielleicht ein Stromabkommen. Dieses will auch die EU. Sie ist deshalb bereit, dies von der institutionellen Frage abzukoppeln», sagte Blocher im Interview mit der «SonntagsZeitung». Man habe ihm versichert, dass man fürs Energieabkommen vorgängig nicht mehr auf eine Lösung der institutionellen Frage bestehe.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.