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Der Agrarfreihandel verliert den Rückhalt im Parlament

Der Nationalrat will die Landwirtschaft protegieren. Bundesrat Schneider-Ammann gerät unter Druck.

Zurück in die Zukunft? Traditionelle Alpfahrt unterwegs zur Schwägalp am Säntis.
Zurück in die Zukunft? Traditionelle Alpfahrt unterwegs zur Schwägalp am Säntis.
Keystone

Es war das substanziellste Ergebnis der gestrigen Europadebatte im Nationalrat: Die grosse Kammer hiess gleich drei Motionen gut, die den Agrarfreihandel mit der EU verhindern wollen. Urheber der Vorstösse, die den vollständigen oder teilweisen Abbruch der entsprechenden Verhandlungen fordern, sind Rudolf Joder (SVP, BE) Christophe Darbellay (CVP, VS) und Laurent Favre (FDP, NE). Letzterer, einer der wenigen Vertreter des Agrarsektors unter den Freisinnigen, bescherte damit «seinem» Volkswirtschaftsminister eine Niederlage: Johann Schneider-Ammann hatte umsonst den von Zöllen und Verboten befreiten Handel über die Grenze als Chance für die Landwirtschaft gepriesen.

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