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«Der Bauernverband braucht uns als ersten Ansprechpartner»

Die SVP unterstützte als einzige Partei das heute gescheiterte Referendum gegen das Tierseuchengesetz. Präsident Toni Brunner spricht im Interview über die Niederlage und die einst engen Bande mit dem Bauernverband.

«Die Tierhalter ernst nehmen und sie künftig nicht mehr überfahren»: SVP-Präsident und Landwirt Toni Brunner.
«Die Tierhalter ernst nehmen und sie künftig nicht mehr überfahren»: SVP-Präsident und Landwirt Toni Brunner.
Keystone
Bundesrat Johann Schneider-Ammann brachte sein Tierseuchengesetz durch.
Bundesrat Johann Schneider-Ammann brachte sein Tierseuchengesetz durch.
Keystone
Sollen durch das Gesetz besser geschützt werden: Kühe und Kälber.
Sollen durch das Gesetz besser geschützt werden: Kühe und Kälber.
Keystone
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Herr Brunner, ist die deutliche Annahme des Tierseuchengesetzes eine Niederlage für die SVP? Schliesslich waren Sie als einzige Partei dagegen. Wir waren in der Tat die einzige Partei, die hier skeptisch war. Wenn ein Referendumskomitee jedoch fast alle Parteien und auch alle relevanten Verbände gegen sich hat, muss man nun einmal damit rechnen, nicht durchdringen zu können. Aber die Abstimmung an sich hat ja schon viel gebracht und den Behörden gezeigt, dass sie die betroffenen Tierhalter ernst nehmen müssen und sie künftig nicht mehr überfahren sollten. Wenn das Gesetz ohne Abstimmung durchgewinkt worden wäre, wäre die Sensibilisierung künftig längst nicht so gross.

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