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«Der Beitrag ist für uns nicht mehr zu stemmen»

Schwyz muss erneut mehr in den nationalen Finanzausgleich zahlen. Für Finanzdirektor Kaspar Michel kann es so nicht weitergehen. Er sagt, wie er die Nehmerkantone zu einem Umdenken bewegen will.

«Welche Gegenleistung ist für eine attraktive Steuerpolitik angemessen?»: Der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel.
«Welche Gegenleistung ist für eine attraktive Steuerpolitik angemessen?»: Der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel.
Keystone

Herr Michel, Schwyz muss auch mit einem hohen Defizit von rund 140 Millionen Franken erneut mehr in den nationalen Finanzausgleich einzahlen. Seit 2008 hat sich der Beitrag verdreifacht. Welche Folgen hat das für Ihren Kanton? Unser Defizit wird sich noch einmal um 20 Millionen Franken vergrössern. Dieses schieben wir eindeutig wegen unseres hohen Beitrags an den Finanzausgleich vor uns her. Obwohl wir Sparpakete schnüren und die Steuern erhöhen, ist der Beitrag für uns schlicht nicht mehr zu stemmen. Wir bezahlen gerne einen Solidaritätsbeitrag, aber nachdem wir bereits Hunderte Millionen Franken investiert haben, ist unsere Schmerzgrenze erreicht.

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