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Der Bund hilft Forschern mit 500 Millionen aus

Seit die Verhandlungen mit der EU zu «Horizon 2020» auf Eis liegen, sind Dutzende Forscher aus EU-Projekten ausgeschlossen worden. Nun springt der Bundesrat ein. Die Zukunft ist dennoch unsicher.

Für Wissenschaftler in der Schweiz ist es schwieriger geworden, an Gelder zu kommen. Forscher der EPF Lausanne.
Für Wissenschaftler in der Schweiz ist es schwieriger geworden, an Gelder zu kommen. Forscher der EPF Lausanne.
Keystone

Nach der Annahme der Zuwanderungsinitiative im Februar hat die EU die Verhandlungen mit der Schweiz über eine gleichberechtigte Teilnahme am Forschungsprogramm «Horizon 2020» suspendiert. Seither können sich Wissenschaftler aus der Schweiz zwar nach wie vor an Projekten im Rahmen von «Horizon 2020» beteiligen, erhalten aber kein Geld aus Brüssel. Nun springt der Bundesrat ein. Er beschloss gestern, die Forschenden in der Schweiz direkt zu unterstützen. Für das laufende Jahr stünden rund 500 Millionen Franken zur Verfügung, sagte Bundesrat Johann Schneider-Ammann vor den Medien. Das Geld will der Bundesrat aus dem Topf nehmen, der für die Teilnahme der Schweiz an «Horizon 2020» vorgesehen gewesen wäre. Das Parlament hat für die siebenjährige Periode insgesamt 4,4 Milliarden Franken bewilligt. Das Budget für das gesamte «Horizon 2020»-Programm beträgt 80 Milliarden Euro.

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