Zum Hauptinhalt springen

Der Bund lockt sein Personal mit Sonderleistungen in die Ostschweiz

Nächste Woche übergibt der Kanton St.?Gallen das neue Bundesverwaltungsgericht dem Bund. Viele Mitarbeiter tun sich schwer mit dem Umzug in die Ostschweiz – trotz spezieller Anreize.

Jürg Ackermann
Ungeliebtes neues Zuhause: 106 Millionen Franken kostete der zehnstöckige Neubau, den St. Gallen nächste Woche dem Bund übergibt.
Ungeliebtes neues Zuhause: 106 Millionen Franken kostete der zehnstöckige Neubau, den St. Gallen nächste Woche dem Bund übergibt.
Urs Jaudas («St. Galler Tagblatt»)

Weit weg, unbeliebter Dialekt, keine Dynamik: Es gibt kaum einen Landesteil, über den derart viele Vorurteile herrschen wie die Ostschweiz. Auch die 400 Mitarbeiter des Bundesverwaltungsgerichts sind davor nicht gefeit. Sie stehen vor einer markanten Veränderung: Weil das Parlament vor zehn Jahren beschloss, bei der Verteilung der Gerichte dem Föderalismus mehr Rechnung zu tragen, müssen sie im Juli von Bern nach St. Gallen zügeln. Nicht alle werden diesen Schritt mittun. Gemäss einer internen Umfrage hatte sich im Frühling erst die Hälfte entschieden, dem Gericht auch am neuen Standort treu zu bleiben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen