Zum Hauptinhalt springen

Der Bundesrat geht gegen heikle Beschaffungen vor

Die Regierung hat Massnahmen gegen Missbrauch im Beschaffungswesen der Bundesverwaltung beschlossen. Kommuniziert hat sie das aber nicht.

Insbesondere IT-Projekte sind oft ohne Ausschreibung vergeben worden. Foto: Keystone
Insbesondere IT-Projekte sind oft ohne Ausschreibung vergeben worden. Foto: Keystone

Verschiedene Affären der letzten Jahre haben ein schlechtes Licht auf die Beschaffungspraxis der Bundesverwaltung geworfen. Mehr als einmal missachteten die Beamten das Gesetz, etwa indem sie Aufträge ohne Ausschreibung direkt an bestimmte Firmen vergaben. Die Finanzdelegation des Parlaments ist darüber «beunruhigt», dass diese freihändigen Vergaben im Jahr 2013 einen neuen Höchststand erreicht haben, wie sie in ihrem kürzlich veröffentlichten Tätigkeitsbericht schreibt. Sie erwartet, «dass Volumen und Anzahl der freihändigen Vergaben über den Schwellenwerten (…) mittelfristig abnehmen».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.